Nov
22
2005

Mit neuem Album zurück zu den Roots

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Was folgt auf den musikalischen Wandel vom shoegazenden Breitband-Indie-Rock zum folkigen Amerikana-Blues auf dem aktuellen Album, mag sich mancher gefragt haben, während „Howl“ in seinem Plattenspieler rotierte. Im laut.de-Interview verriet Robert Turner, Bassist und Sänger des Black Rebel-Clubs, dass sie ihre Fans nicht mit einem klassischen Country-Album oder ähnlichen Sperenzchen vergraulen wollen. Die ersten Songs für Werk Nummer vier seien bereits im Kasten. Und was Robert darüber erzählt, klingt, als wolle die Band einen U-Turn hinlegen. Es soll „fast“, „loud“ und „different“ klingen. Natürlich weiß er, was „die Leute“ dazu sagen werden: Nämlich, dass die Band zu ihrem alten Sound zurückkehrt. „But it’s new to me“, beteuert der Musiker. Eine wichtige neue Komponente sei, dass die Songs „more dancy“ klingen als jene, die sie bisher rausgebracht haben. Die tanzbaren Sachen, die momentan rauskommen, findet er allerdings nicht so toll. Ob er dabei Indie-Hypes wie The Bravery oder doch eher Dancefloor-Pop meint, damit rückt er allerdings nicht raus. Dass der BRMC trotz der baldigen Rückkehr zum lauteren Sound mit dem aktuellen Album alles andere als unzufrieden ist, und wie die Band durch die Macken ihres Drummers menschlich ordentlich was dazu gelernt hat, lest ihr demnächst ausführlich im Interview.