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    Pink Floyd

    Pink Floyd gewinnen gegen EMIOfficial News


    Die Bandlegende Pink Floyd hat ihr Label EMI verklagt und Recht bekommen. Die Plattenfirma, mit der die britischen Rocker seit vier Jahrzehnten liiert sind, hatte einzelne Songs im Netz verkauft.

    Gängige Praxis mittlerweile, allein: Da treffen Welten aufeinander. Pink Floyd betrachten ihre Alben als Gesamtkunstwerke, die es nicht auseinander zu reißen gilt. EMI strebt dagegen naturgemäß die Gewinnmaximierung an.

    Einem Vertrag von 1999 zufolge darf das Label keine einzelnen Songs von Pink Floyd verkaufen. Doch wer rechnete damals schon mit iTunes und dem so rasch anwachsenden Onlinemarkt gerade für einzelne Tracks?

    Platte vs. MP3

    Ein Londoner Gericht hatte zu klären, ob EMI die Songs doch einzeln anbieten darf. Der Anwalt der Band pochte darauf, dass der Verkauf einzelner Lieder "ausdrücklich verboten" sei. Im Vertrag stehe zudem, dass die Songs einer Platte unbedingt zusammengehören und Teil eines Gesamtkonzepts sind.

    Die EMI argumentierte dagegen, dass sich dies nur auf die eigentlichen Langspieler bezieht. Für den Onlineverkauf, der im Vertrag gar nicht geregelt sei, gelte dies nicht. Der Streit flammte offenbar bei den alle drei Jahre neu stattfindenden Verhandlungen über die Struktur der Lizenzgebühren auf, berichtet die Financial Times.

    EMI muss blechen

    Heute nun gab das Gericht der Band recht. EMI muss eine Vorauszahlung von knapp 44.000 Euro Euro leisten. Wie viel das Label insgesamt blechen muss, beschließen die Richter erst noch. Außerdem darf die Plattenfirma keine einzelnen Pink Floyd-Singles mehr verkaufen, ohne vorher die Zustimmung der Künstler eingeholt zu haben.

    Musik vs. Kohle

    Für die ohnehin wirtschaftlich angeschlagene EMI bricht somit eine weitere Einnahmequelle weg. Pink Floyds "Dark Side Of The Moon" von 1973 gilt beispielsweise als ein Verkaufsschlager der Popgeschichte.

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  • Pink Floyd

    Pink Floyd ziehen vor Gericht


    London - Weil sie ihre Songs auch im Internet nicht einzeln, sondern nur eingebettet in das komplette Plattenkonzept verkaufen will, zieht die Band Pink Floyd jetzt vor Gericht.

    Pink Floyd halten ihre Songs zusammen.

    Ein Anwalt der legendären britischen Musiker («Another Brick In The Wall») hat am Dienstag in London Klage gegen die Plattenfirma EMI eingereicht. In dem Verfahren gehe es unter anderem darum, ob EMI Lieder im Online-Shop einzeln verkaufen darf, obwohl ein Vertrag vorsehe, dass die Songs der Platten alle zusammengehören, sagte Anwalt Robert Howe. Gleichzeitig soll die Berechnung der Online-Honorare Thema sein. EMI habe laut Vertrag kein Recht, Lieder einzeln oder in irgendeiner anderen Kombination als auf den Original-Alben zu verkaufen, sagte Howe. EMI argumentiert dagegen, diese Vertragsklausel beziehe sich nur auf die eigentlichen Alben, nicht aber auf Online-Tracks. Die Band ist seit 1967 bei EMI. Das Pink-Floyd-Album «Dark Side Of The Moon» von 1973 gehört zu den meistverkauften aller Zeiten.

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    The Sex Pistols

    Sex Pistols-Sänger disst Arctic MonkeysOfficial News


    "Das ist keine Band. Das ist ein Showbiz-Konstrukt. Eine Verarsche." So watscht Johnny Rotten in einem Interview mit dem britischen Musikmagazin Q Alex Turner, den Sänger der Arctic Monkeys ab.

    Von dessen songschreiberischen Qualitäten hält der ehemalige Frontmann der Sex Pistols wenig: "Ach hör auf, der fährt einfach den Computer hoch, tippt 'Punk' ein und es macht 'pling'. Da gibt es keine herzzerreißende Suche nach Seele, nur nette kleine Liedchen. Sowas muss es auch geben, aber ich suche nach Gehaltvollerem."

    Kein Herz und keine Seele

    Der auf Myspace groß gewordenen Band aus Sheffield, deren Debüt zum schnellstverkaufenden der UK-Chartgeschichte avancierte, neidet Punkveteran Lydon den kommerziellen Erfolg: "Es ist einfach nicht richtig, sie missbrauchen unsere Arbeit, um Geld mit etwas zu machen, zu dem sie nichts Eigenes beigetragen haben. Sie bewegen sich nicht vorwärts. Sie sind in einer Zeitschleife hängen geblieben und schreiben nicht mit dem Herzen." Turner und Kollegen machten es sich einfach in ihrer Genreschublade gemütlich, mäkelt Lydon.

    Coldplay und Radiohead "nerven tödlich"

    Einmal in Fahrt, findet der 54-Jährige, die Arctic Monkeys seien "genau so, wie diese furchtbare Band Green Day oder Avril Lavigne." Für seine Liebe zu zeitgenössischem Indiepop ist Lydon ohnehin nicht bekannt: "Coldplay und Radiohead nerven mich tödlich, weil sie so seelenlos sind", gestand er kürzlich der BBC. "Es hat einfach keinen Sinn. Es ist ganz nett, aber es ist dummes Zeug. Da ist nichts mit Herz und Seele, die haben keine Ahnung von Herz und Seele, sie wissen nichts über Menschen, übers Sterben, Leben und Vorwärtsstreben."

    Ende 2009 hatte Lydon sein experimentelles Bandprojekt Public Image Ltd. für ein paar Weihnachtskonzerte reformiert, im Sommer treten PiL beim für seine poparchäologischen Glanzleistungen bekannten Benic?ssim-Festival auf. Die Arctic Monkeys setzen ihre laufende Welttournee in den USA und Mexiko fort.

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