Nov
28
2008

Damon Albarn verkündet Reunion

„Wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall zum Proben zusammen kommen und schauen, wie es läuft“, zitiert der NME den vielbeschäftigten Sänger und Komponisten Damon Albarn am Rande einer speziellen Radio-Aufführung seiner Monkey-Oper für die BBC. Damit bestätigt Albarn die Spekulationen um eine Blur-Wiedervereinigung, die seit Bekanntwerden seines Treffens mit dem zwischenzeitlichen Ex-Gitarristen Graham Coxon vor einigen Wochen wieder verstärkt ins Kraut geschossen sind. Kurz darauf erwischte die britische Presse Coxon, Albarn und Blur-Bassist Alex James backstage und fröhlich parlierend bei der Monkey-Premiere in Londons O2-Arena. Coxon lobt Albarn-Oper Anschließend schwang sich der mürrisch geltende Coxon gegenüber der BBC bereits vielsagend zu einer kleinen Albarn-Laudatio auf: „Ich fand es großartig, die wunderschöne Musik, das Bühnendesign, die Tanzeinlagen (…) Ich habe Damons Talente schon immer bewundert, seine musikalische Überzeugung und seine Energie. Er ist sehr clever.“ Coxon verließ die nie offiziell aufgelöste Britpop-Band 2002 kurz nach Beginn der Aufnahmen am bislang letzten Blur-Album „Think Tank“. Neuerliche Gerüchte um eine Rückkehr zu Blur aufgrund eines Treffens aller Bandmitglieder wies der Gitarrist noch Anfang des Jahres zurück. Alex James‘ Kokain-Doku Zuvor waren es in erster Linie die vergleichsweise unauffälligen Mitglieder Alex James und Drummer Dave Rowntree, die die Hoffnung der Fans auf ein weiteres Album mit einzelnen Statements am Leben erhielten. Zuletzt machte der abgeschieden auf dem Land lebende Bassist James Schlagzeilen, als ein von ihm in Kolumbien gedrehter Dokumentarfilm über die brutalen Auswirkungen des Drogenhandels im britischen TV gesendet wurde. James war lange Jahre kokainsüchtig. Nach eigenen Angaben warf er in den 90er Jahren rund 1,2 Mio. Euro für Kokain und Champagner aus dem Fenster.