Sep
8
2006

Eure Rockhelden in Stein gemeißelt

In Stein gemeißelt scheinen die ersten drei Plätze der laut.fm-Charts. Seit drei Wochen geben Mando Diao vom Goldtreppchen der Charts ihren Song „Long Before Rock’n’Roll“ zum Besten. Eleanor mag sich vielleicht die Schuhe anziehen – Franz Ferdinand bleiben hingegen, wo sie sind: auf der Zwei. Die gleiche Geschichte auf drei. Da hat sich auch nichts getan, noch immer schmettern The Strokes mit Eddie Vedder und Josh Homme „Mercy Mercy Me“. Anscheinend macht euch die plötzliche Rückkehr der sommerlichen Temperaturen träge. Jedenfalls haltet ihr momentan nichts von großartigen Veränderungen auf Gold, Silber und Bronze. Wenigstens auf den weiteren Rängen gibt es Abwechslung. Von zehn auf vier habt ihr The Sunshine Underground mit „Put In Your Place“ katapultiert. Einen ähnlichen großen Sprung legt Kasabians Song „Empire“ von der Neun auf die Fünf hin. Von den Plätzen an der Sonne wurden dafür Audioslave und Tom Petty vertrieben. Keine ‚bad news‘ von der Acht: Mit ihren Liebesbalken (auch Schnauzer genannt) und viel Sex-Appeal scheinen die Eagles Of Death Metal eure Herzen zu erobern. Seit ganzen zehn Wochen posieren sie in den Charts und rocken euch mit „I Want You So Hard (Boy’s Bad News)“. Dahinter tut sich ein „Supermassive Black Hole“ auf. Muse rücken von Platz dreizehn auf die Neun. Dicht gefolgt von The Kooks mit „She Moves In Her Own Way“. Die Red Hot Chili Peppers bewegen sich nach unten und finden sich auf Platz elf wieder. Neueinsteiger gibt es diese Woche nur einen zu verzeichnen: The Spinto Band und „Oh Mandy“ auf der Vierzehn. Regina Spektor singt sich langsam aber sicher in eure Herzen, ihr Song „On The Radio“ rückt von der Zweiundzwanzig auf die Sechszehn vor. Die dritte Woche in den Top Zwanzig ist Bela B.s „1.2.3. …“. Fest gesetzt in den laut.fm-Charts und euren Ohren haben sich Placebo. Von denen habt ihr auch nach Rock Am See noch nicht genug. Siebzehn Wochen sind sie nun hier vertreten, diesmal auf der Zwanzig. Zwei Plätze dahinter sind nochmals Franz Ferdinand zu finden, die mit Jane Birkin „A Song For Sorry Angel (Sorry Angel)“ singen. Schlusslicht bilden The Rifles mit „Lost Boy“. Dieses Potpourri eurer Lieblingsbands gibt es zu den gewohnten Zeiten. Soll heißen: Am Sonntag um 14 Uhr laut.fm einschalten! Falls ihr das verpennt, könnt ihr das am Montag und Mittwoch ab 19 Uhr nachholen. Dann aber fix!