Oct
11
2005

Jimmy disst Tokio Hotel und Scooter

Da die Frauenwelt in der Vergangenheit nur das eine von Jimmy Pop wollte und ihn als Sex-Objekt betrachtete, braucht der Bloodhound Gang-Frontmann nun Ablenkung. Und sucht sie in deutscher Popmusik. Großen Gefallen daran findet er allerdings nicht, wie Pop im Interview mit FHM betont. Den Techno-Veteranen um Scooter lastet er „sinnlose Texte“ an und hält sie für schwul. Den Anhängern der Kirmestechnoiden unterstellt der Rocker zudem, dass „nur Frauen aus Karl-Marx-Stadt auf sie stehen“ können. Tokio Hotel und Vanilla Ninja treffen ebenfalls nicht seinen Geschmack: „Ihr seid arm dran in diesem Land“. An dieser Stelle können viele die Mitleidsbekundungen wahrscheinlich verstehen. Nebenbei klärt Jimmy darüber auf, dass er auch mal eine deutsche Freundin gehabt habe. Diese interessierte sich zwar nicht für seinen Intellekt, habe aber „wunderbar blasen“ können. Und wenn er gerade beim Thema Gefühle ist, warum nicht gleich Beziehungstipps geben? Angeblich reiche der Ruf, der Oliver Kahns Freundin Verena Kerth vorauseilt, bis nach Amerika. Nachdem sie im Anschluss an ein Konzert der Bloodhound Gang den meisten Bandmitgliedern erfolglos Avancen gemacht habe, sei sie „letztlich beim Drummer gelandet“. Jimmy Pop rät deshalb dem Welttorhüter von 2001 und 2002, mit seiner Freundin Schluss zu machen. Eine entsprechende Anfrage der B.Z. bei Kerths Management blieb übrigens ohne Reaktion. Aber was tun, wenn einen die Frauen nicht in Ruhe lassen? Der Typ, der auf der Bühne schon mal Bandkollegen ankotzt, gibt zu, dass er zwar alle Drogen durch habe („Kokain, Marihuana, Bier, deutsches Fernsehen, Frauen“), aber gerade von den Frauen nicht lassen könne. Vielleicht helfen ihm diese ja über die deutsche Popmusik hinweg.